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Bericht zum EBK Marathon

By 16. Juli 2019 September 18th, 2019 No Comments

Nachdem ich im letzten Jahr super zufrieden den Erbeskopf Marathon auf der Halbmarathon Strecke gewonnen hatte, wollte ich nach den vielen Cross Country Rennen im Frühjahr in diesem Jahr auf der Kurzstrecke den Gashahn voll aufdrehen. Da ich in den Tagen vor dem Rennen wirklich zufrieden mit dem Training war, freute ich mich unheimlich auf das Rennen und liebäugelte schon mit einem Gesamtsieg.

Am Sonntag ging es dann um Punkt 12 Uhr los. Dank meiner Teamkollegen Jannik und Michael konnte ich mich in der Startloop gut platzieren und mich schon nach wenigen Kilometern leicht absetzen. Da das nicht meine Taktik war, ließ ich es ruhig angehen und fuhr die nächsten Kilometer somit in einer kleinen 3-Mann starken Gruppe, die soweit gut harmonierte.

Bei Kilometer 20 fuhren 2 Jungs auf uns auf und machten die Gruppe etwas unruhiger. Nach einem kleinen Malheur musste ich das Loch nach vorne wieder zufahren, da sich die beiden wieder leicht abgesetzt hatten. In diesem Moment hatte ich den Sieg für mich schon abgehakt und wollte nur noch ins Ziel kommen.

Bis zum höchsten Punkt bei Kilometer 25 konnte ich mich dann aber doch weiterhin solide in der Spitzengruppe halten und ging mit einem kleinen Abstand als 2. hinter Philipp Bützow in die Anlieger auf der Abfahrt im Trailpark Erbeskopf. Kurze Zeit später hatte ich das Loch zum Ersten wieder geschlossen, wir wechselten uns gut ab und fuhren bis knapp drei Kilometer vor dem Ziel gemeinsam.

Als die Taktiererei begann, verpasste ich leider die Attacke von Philipp, wodurch ich wieder einen Abstand kassierte, den es dann in der Abfahrt zu schließen galt. Mit vollem Risiko ging es die letzten 2 Kilometer bergab ins Ziel. Wenige Meter vor dem Ziel war ich an Philipps Hinterrad. Durch ein spätes Überholmanöver konnte ich mich wenige Meter vor dem Ziel in Führung setzen und das Rennen tatsächlich gewinnen. Vor allen! GESAMTSIEG!

Für mich ein unglaubliches Gefühl, welches ich so bei einem Rennen noch nicht erlebt habe. Heimrennen, Lieblingsstrecke, Zielsetzung erfüllt – Was ein hammergeiles Gefühl!

Eines habe ich am Sonntag wieder gelernt: Das Rennen ist erst vorbei, wenn du im Ziel bist!!!

Danke an alle, die mich angefeuert und betreut haben während des Rennens. Danke an Papa für die Bilder und Chris Kräm fürs Verpflegen!

Author lukas

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